Ile d'Oléron - Pointe de Chassiron

4 Inseln in 4 Tagen: Insel-Hopping in der Charente

Entlang der Atlantikküste ragen jede Menge Kleinode aus dem Wasser, zu denen auch die vier Inseln der Charente-Maritime gehören. Jede von ihnen hat ihr ganz eigenes Ambiente, ihren individuellen Stil, ihre besonderen Farben ... Gemeinsam haben sie eine geschützte Natur, ein eindrucksvolles geschichtliches und architektonisches Erbe, belebte Badeorte, endlose Sandstrände, ein breites Angebot an Sportarten zu Wasser und zu Land, malerische kleine Hafenstädtchen und regionale Köstlichkeiten.
Ich nehme Sie mit auf eine Erkundungsreise dieser einzigartigen Eilande, zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Zug und mit dem Schiff.

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Tag 1: ile de ré, die „weisse“ insel

Diese Insel erkundet man am besten mit dem Rad! 110 km Fahrradwege warten auf Sie, um Ihnen die „Ré la blanche“ näherzubringen, die nur wenige Minuten von La Rochelle entfernt liegt.

Ich starte meine Route entlang der niedrigen Häuschen mit ihren grünen Läden, umwachsen von unendlich vielen blühenden Stockrosen und umgeben von langgestreckten Dünen.

Hier lässt man es sich gut gehen, hier genießt man das Leben und die Natur.

Programmtipps:

  • die 10 malerischen Orte der Insel besichtigen
  • in den Pinienhainen picknicken
  • am Strand von Conche einen Drachen steigen lassen
  • die lokalen Spezialitäten kosten: Kartoffeln, Pineau, Cognac, Bier, Konfitüre, Austern ...
  • bei Sonnenuntergang durch die Salzwiesen spazieren
  • im Hafen von Saint-Martin auf Shoppingtour gehen
  • den Phare des Baleines besteigen
  • das Naturschutzgebiet Lilleau des Niges durchstreifen

Aktivitäten gibt es für jeden Geschmack: Fahrradfahren natürlich, aber auch Schwimmen an überwachten Stränden, Segeln, Jetski, Surfen, Kitesurfen, Wasserski, Angeln, Bootsfahrten, Reiten ... Ein ideales Reiseziel für entspannte, aktive Ferien, das besonders bei Familien sehr beliebt ist.

Ich für meinen Teil werde mich aufs Farniente am Strand von Pas-de-Boeufs konzentrieren, gefolgt von einem göttlichen Eisbecher im La Martinière.

Famille sur la plage de Grand-Village sur l'Île d'Oléron

Tag 2: ile d'oléron, die „strahlende“ insel

Ich entführe Sie auf die größte französische Insel an der Atlantikküste, wo ich als Kind meine Sommerferien verbracht habe. Sie ist von Natur aus etwas wilder als die Ile de Ré und ein Paradies für Familien.

Programmtipps:

  • die 15 Dörfer der Insel besichtigen
  • an einem der riesigen feinsandigen Strände Sandburgen bauen
  • ein paar Stunden in einem Abenteuerpark verbringen
  • die Zitadelle des Château d'Oléron besichtigen
  • einen Ausritt durch die Pinien- und Eichenwälder machen
  • in den Feuchtgebieten Vögel beobachten
  • mit dem Rad durch die Weinfelder der Insel fahren

Mein Favorit: Eine Fahrt mit dem P'tit Train (Kleinbahn), eine lokale Institution! Es gibt auf der Ile d'Oléron nur diese eine Eisenbahnstrecke, die 1963 in Betrieb genommen wurde. Sie führt diagonal durch den Süden der Insel, quer durch die Pinienwälder und an der Gatseau-Bucht entlang bis hin zum wildesten Strand von Oléron: Maumusson (5 km lang und nicht über eine Straße zu erreichen). Der Zug fährt den Strand von Anfang April bis Ende Oktober an und ist auch für Personen mit Gehbehinderungen gerüstet. Reservierungen sind nicht erforderlich. Kinder lieben diese kleine Bahn!

Ein weiteres Muss: Die Marennes-Oléron Austern. Keinem Feinschmecker, der etwas auf sich hält, dürfte der Geschmack und die unbestreitbare Qualität der Marennes-Oléron Auster unbekannt sein. Sie ist die einzige französische Auster, die als Auszeichnung ihrer Vorzüglichkeit das Label Rouge Gütesiegel trägt.

Mein Schlemmer-Tipp: Die Crêpes von Clémentine in La Cotinière … ein Gedicht!

Village de l'ïle d'Aix

Tag 3: ile d'aix, die „echte“ insel

Zu dieser Insel kommt man tatsächlich nur per Boot, was einen Teil des Vergnügens bei diesem Ausflug ausmacht.

Das winzige Eiland ist nur eine knappe Seemeile vom Festland entfernt, aber mit seinem mediterranen Flair eine kleine verzauberte Welt für sich.

Auch wenn man nur ein paar Stunden hier verbringt, tankt man in der von Autolärm unberührten Natur neue Energie auf. Ein Bonus: Bei der Überfahrt zur Insel kommt man dem berühmten Fort Boyard eine ganze Ecke näher.

Der Dekor: Duftende Pinien, malerische kleinen Buchten mit feinem Sand, die Festungsanlage von Vauban und ein paar Spuren von Napoleon, der sich einmal auf der Ile d'Aix aufgehalten hat. Hier kann man den Alltag mit seinem Verkehrslärm vergessen, hier geht man zu Fuß, fährt Rad oder nimmt die Kutsche. Wenn Sie die ganze Insel erkunden wollen, planen mindestens 3 bis 4 Stunden ein.

Eine lustige Aktivität mit der ganzen Familie: am Baby Plage der Ile d'Aix Krebse fangen. Nicht vergessen, nach Ihrer Jagd die Felsbrocken wieder an ihren alten Platz zu schieben.

Ferme Aquacole île Madame

Tag 4: ile madame, die „unberührte“ insel

Unsere letzte Etappe führt uns auf die kleinste Charente-Maritime-Insel. Das besondere daran ist, dass man sie bei Ebbe zu Fuß erreichen kann, über die sogenannte „passe aux boeufs“ (Ochsenpfad) aus Sand und Kieseln. Prüfen Sie vorher genau die Gezeiten, damit Sie nicht vom Wasser überrascht werden.

Auf der Insel werden Sie vor allem die kleinen Buchten und der Blick auf die Flussmündung der Charente und die Halbinsel von Fouras begeistern.
Sehr sehenswert ist auch die Aquafarm im Herzen dieses naturbelassenen Inselchens.

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