Monts d'Ambazac

Spaziergänge und Legenden in den Monts d'Ambazac mit unserem Bergführer Pascal

Um Gipfel zu erklimmen, müssen Sie nicht ins Hochgebirge fahren! Nur 30 Minuten nordöstlich von Limoges beginnen die ersten Ausläufer des Zentralmassivs, dessen höchste Gipfel bis zu 700 m aufragen!

Denn ja, in der nahen Umgebung von Limoges liegt tatsächlich schon das (mittelhohe) Gebirge. Die Monts d’Ambazac erstrecken sich auf etwa 40 km von Ost nach West zwischen Bourganeuf und Nantiat, und auf etwa 15 km von Nord nach Süd zwischen Bessines-sur-Gartempe und Ambazac... Das macht so einige Wanderkilometer möglich!

Und dieses Naturparadies ist auch einer der Lieblingsplätze von Pascal, der das ganze Jahr über Tagestouristen durch die Berge führt oder Wanderer auf ihren längeren Wanderungen durch das Gebirge . Mitglied des Büros der Bergbegleiter im Limousin zusammen mit 9 weiteren Bergführern teilt dieser passionierte Bergbegleiter seine Leidenschaft für das Wandern in der Umgebung von Limoges im Regionalen Naturpark Plateau de Millevaches, im Tal der Dordogne aber auch weiter weg in den Pyrenäen zum Beispiel. Heute nimmt uns Pascal mit, „sein‟ Gebirge nur 30 Minuten von Limoges entfernt zu erkunden.

Mehr als nur eine Wanderung

Eine Wanderung mit Pascal ist, wie eine Seite eines Buches aufzuschlagen, das uns tausende von Geschichten erzählt. Mit seiner Begeisterung für die Fauna, Flora und die lokale Kultur erzählt er uns die ganze Wanderung über die Geschichte der Bäume, der Mauern und der Steine... Er verlässt auch gerne mal die markierten Pfade, um uns dorthin zu führen, wo der Fluss entspringt, wo die früheren Minenarbeiter nach Porzellanerde suchten, wo die Mönche des ehemaligen Klosters von Grandmont hergingen...
Folgen wir ihm einfach!

Ausblicke auf das Tal

Die Monts d'Ambazac bieten viele bemerkenswerte Aussichtspunkte, darunter der Aussichtspunkt Pierre Branlante in La Jonchère Saint-Maurice, der in 650 m Höhe liegt. Aber keine Sorge, trotz seinem Namen ist das gigantische und legendäre Felsenmeer dieses „Wackelsteins‟ natürlich fest mit dem Boden verwurzelt. Es heißt, dass hier früher Gericht gehalten wurde und dass das die Beschuldigten den Felsen zum Wackeln bringen mussten, um ihre Unschuld zu beweisen...
Wir halten den Ausblick in einem tollen Foto für unsere Abonnenten auf Instagram fest und machen uns auf zu unserer nächsten Etappe. Wir genießen hier in aller Ruhe diese zauberhaften Aussichten und die Trailsportler treffen sich hier jährlich zum Traillauf „Les Gendarmes et des Voleurs de Temps‟!

Das Nationale Naturreservat Tourbière des Dauges, die andere unumgängliche Naturstätte in den Monts d’Ambazac

Copyright-JL Kokel-CRTNA-Tourbiere des Dauges dans les Monts d Ambazac-604-800

Hier führt uns Pascal in Saint-Léger-la-Montagen zu einer fast 12.000 Jahre alten Stätte. Das Moor, das aus dem Zusammentreffen von Wasser und Gestein entstand, befindet sich in der Mulde eines knapp 200 Hektar großen, ausgetrockneten Sees. Diese Lage unterhalb der eigentlichen Bodenhöhe macht die Erde sauer, was durch die Kälte noch beschleunigt die Zersetzung der Pflanzen verlangsamt und so ein Moor entstehen lässt: Dieses Phänomen ist bei Fauna und Flora sehr willkommen, denn fast 2200 Tier- und Pflanzenarten haben hier ein zuhause gefunden!

2 markierte Wege über 3 und 6 km und das Interpretationsmaterial des Hauses des Naturreservats ermöglichen es, das Gebiet zu erkunden, ohne ihm dabei zu schaden. Unser Führer, der sich hier bestens auskennt, nimmt uns mit auf unbekanntere Wege, die durch sumpfige und trockene Bereiche führen und erklärt uns alles über das Moos, das Heidekraut, die kleinen fleischfressenden Pflanzen und die Flechten.

Auf dem Pfad durch die kleinen Wäldchen machen wir Halt, damit uns Pascal die Spuren der Feen, Elfen und anderen Kreaturen zeigen kann, die diese hier und da hinterlassen haben... Er weiß sogar, wo manche dieser Märchenwesen wohnen! Los, folgen wir ihm!

Die Unterkünfte der Schäfer des Puy de l'Age, auf den Spuren der Hobbits des Limousin

Photo 3 - loges de bergers - ©NaturePatrimoine-montsdambazac-800

Diese Unterkünfte, die am Ufer eines Flusses oder mitten im Wald in einem Talus konstruiert wurden, dienten für einen Tag oder eine Nacht den Schäfern des Limousin als Unterschlupf. Was diese rustikalen Unterkünfte so besonders macht? Sie wurden aus Granitsteinen errichtet, die nach einer Jahrtausende alten Maurertechnik ganz ohne Mörtel fest zu einem Trockenmauerwerk aufgeschichtet werden!

Diese ungewöhnlichen Behausungen sind Zeugen für das landwirtschaftliche Leben und die Weidewirtschaft des 19. Jahrhunderts im Limousin und erinnern uns an die Häuser mit ihren runden Türen der Halblinge aus Tolkiens berühmtem Werk. Wer weiß, vielleicht wohnen ja heute tatsächlich Fabelwesen darin?

Um das herauszufinden, gibt es nur eine Möglichkeit: Erkunden Sie eines (oder mehrere) dieser über hundert Löcher im Gesteinsschutt!

Lust auf noch mehr Abenteuer und Legenden in der Nähe von Limoges?

Etwas weiter westlich können Sie die mysteriösen Gefilde der Monts de Blonds erkunden und die fantastischen Kreaturen rund um die Dolmen, Megalithen und legendären Felsen des Waldes aufspüren!
Weitere Ideen für Wanderungen finden Sie im Artikel „Drei der schönsten Wanderungen rund um Limoges

Praktische Info: Die Wege sind gut ausgeschildert, wir empfehlen aber die Begleitung durch einen Natur- oder Bergführer, um auch nichts zu verpassen. Die meisten Schäferhöhlen sind zum Beispiel sehr versteckt, liegen abseits der Wege oder auf Privatgrundstücken. Sich auf das Abenteuer zusammen mit einem Führer wie Pascal einzulassen, ist die beste Möglichkeit, die Unterkünfte ausfindig zu machen und die Geschichten und Legenden der Monts d'Ambazac kennen zu lernen!

Sie finden den vollständigen Steckbrief von Pascal auf Tourisme Haute-Vienne

Monts d'Ambazac 

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