Pêche à la mouche Gave d'Aspe

11 Arten des Angelns und Fischens an 11 „Fanggründen“ in der Nouvelle-Aquitaine

Die Nouvelle-Aquitaine ist, worauf auch schon der Name hindeutet (Aqua = lat. Wasser), eine extrem wasserreiche Region, die fast überall sowohl den alten Hasen an der Angelrute als auch dem Nachwuchs unter den Petrijüngern einmalige Erlebnisse zu bieten hat.
Hier verraten wir Ihnen ein paar unserer Lieblingsplätze (von denen es übrigens noch viel mehr gibt). Also: Petri Heil!

Pécheur au lac de Vassivière

Die „höchste“ Location: Raubfischjagd im Lac de Vassivière

Bewaffnen Sie sich mit Ihrer besten Angelrute und steigen Sie in einem der vielen kleinen Häfen rund um den Vassivière-See, diesem kleinen Binnenmeer auf dem Millevaches-Plateau, in ein Ruderboot oder ein kleines Motorboot. Zander, Hechte, Barsche, Schwarzbarsche – hier ist das Reich der Raubfische! Manche sind sogar über einen Meter lang!

Später am Tag breiten Sie einfach Ihr Handtuch an einem der Sandstrände aus, baden im See und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Kulturliebhaber besuchen das Zentrum für zeitgenössische Kunst auf der Insel Vassivière mitten im See, gehen dort zwischen den Kunstwerken spazieren und erfreuen sich am Ausblick auf die Berge des Limousin.

Die „jodhaltigste“ Location: Wattfischen auf der Ile d’Oléron

Stiefel, ein Kescher, ein Eimer, ein Messer und ein Haken. Damit sind Sie bereits bestens gerüstet für das Wattwandern über Stock und Stein, Fels, Sand, Matsch und Schlamm, über all die Untergründe, die das Meer zurücklässt, wenn es sich zurückzieht, von der Küste der Insel Oléron. Was steht heute auf der Mittagskarte? Garnelen, Austern, Krabben, Schwert- und andere Muscheln. Der Tisch ist reich gedeckt! Denken Sie aber daran, die kleineren Exemplare in Ruhe zu lassen, damit es auch in der nächsten Saison noch welche gibt ...

Und Vorsicht: Checken Sie die Gezeitentabelle, bevor Sie sich ins Watt begeben.

Autour du Bassin d'Arcachon et ses plages

Die „Rund-um-die-Uhr“-Location: Tintenfisch-Angeln an den Molen der Bucht von Arcachon

Ob Tag oder Nacht, die Zeit für Tintenfische passt immer: Schnappen Sie sich einfach Ihre Angelrute und einen „Octopus-Jig“, den Köder mit Hakenkrone, der ideal ist für das Angeln von Sepia und Kalmaren. Dann ab auf die Pier und mit etwas Glück können Sie schon bald den Grill anwerfen.

Unsere Lieblingsbeschäftigung: Spätabends fischen, wenn man am anderen Ufer der Bucht die Lichter funkeln sieht.

Die „snobistischste“ Location: Angeln von der eigenen Hausboot-Terrasse aus am Lac de Pelisse im Département Lot-et-Garonne

Zwischen den Tälern der Dordogne und des Lot, etwa dreißig Minuten von Bergerac, liegt der Lac de Pelisse. Hier, mitten im Herzen der Natur, lassen Sie sich von einem Boot in Ihr kleines Liebesnest bringen, eine der schwimmenden Hütten in der Mitte des Sees. Hier müssen Sie sich nur auf die Terrasse Ihres Floßes setzen und die Angel ins Wasser halten. Und keine Panik, wenn die Fische mal nicht beißen wollen: Abendessen und Frühstück werden auch per Boot angeliefert.

Nutzen Sie die Gelegenheit, auch eine gute Flasche Bergerac oder Monbazillac zu probieren (in Maßen zu genießen, natürlich!), die Sie vorher auf dem Markt oder direkt beim Winzer in der Gegend gekauft haben.

Chalutier à l entree du port de Capbreton

Die „weitläufigste“ Location: Hochseefischen an der Atlantikküste

Heuern Sie doch mal einen Hochsee-Guide an, am besten natürlich gleich mit Boot, und erobern Sie das Meer, am besten gleich einen ganzen, spannenden Tag lang, damit Sie auch ein bisschen mehr von der Küste sehen! Ihr Käpt’n wird Ihnen alles erzählen, was Sie über die Tiefsee an der Atlantikküste der Nouvelle-Aquitaine wissen müssen. Hier gibt es z. B. Thunfisch, Barsche, Seelachs und Adler- oder Umberfisch.

Also: Leinen los und Kurs auf die ganz großen Fische!

Die „abenteuerlichste“ Location: Forellenfischen in den Pyrenäen

Hier ist das Königreich der Fliegenfischer: Ob im Tal von Aspe, im Ossau-Tal oder in den Gaves (Wasserläufen) des Baskenlandes, hier gibt es überall kleine Bäche und Flüsse für Angler, die gerne die Wasserläufe entlang wandern und vor dem Hintergrund des Pyrenäen-Panoramas Forellen angeln möchten.

Nichts geht über eine köstliche, frische Forelle zum Abendessen, gefolgt von einem herzhaften Stück Käse, dem Ossau-Iraty, am besten mit hausgemachtem Espelette-Pfeffergelee.

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Die „familiärste“ Location: Angeln mit der ganzen Familie – in Pescalis (Dept. Deux Sèvres)

Wollten Sie nicht schon längst auch Ihren Kindern den Spaß am Angeln vermitteln? Sind Sie es leid, dass sich Ihr Partner langweilt und darüber beschwert, dass Sie stundenlang Angeln? Dann sollten Sie Pescalis kennenlernen, das größte Natur- und Angel-Resort Europas.

Sie angeln & fischen: Freuen Sie sich auf ein Gebiet von mehr als 250 Hektar Natur, darunter 100 Hektar Seen für die verschiedensten Arten des Angelns: Fliegenfischen, Raubfischangeln, Spinnfischen etc.

Ihre Familie nutzt die Freizeit-Angebote: Hier gibt es ein Restaurant, ein Süßwasseraquarium, einen Spielplatz, eine Minigolf-Anlage, einen Mini-Bauernhof, einen Sportplatz (für Fußball, Basketball, etc.), einen Tennisplatz, Tischtennistische und ein Schwimmbad. Und natürlich lässt es sich hier auch prima Spazierengehen, Wandern, Fahrradfahren und Ausreiten.

Also: Schluss mit Ausreden und ran an die Angeln!

Die „prähistorischste“ Location: Neunaugenfischen in der Gironde-Mündung

Sie kennen das Neunauge, dieses prähistorische Tier, eine kieferlose Mischung aus Fisch und Aal? Lassen Sie sich nicht von der atypischen Erscheinung verwirren, wenn Sie an der Mündung der Gironde diesen kleinen „König der Fische“ an der Angel haben.

Das Neunauge ist bei Feinschmeckern sehr beliebt und verdankt seinen edlen Geschmack auch der Zubereitung in einer Rotweinsauce, die den Eigengeschmack hervorhebt. Seine Seltenheit macht ihn zu einem außergewöhnlichen Gericht. Kein Wunder, das Neunauge steht in Deutschland auf der Roten Liste geschützter Arten und der Fang war auch in Frankreich jahrelang verboten.

Carrelets a Royan

Die „gechilltesten“ Locations: Schollenfischen in den Mündungen von Charente und Gironde

Beim Schollenfischen wird ein horizontales Netz verwendet, das auf einen quadratischen Rahmen montiert ist und mit langen Stelzen auf den Grund abgesenkt wird.

Und dann muss man einfach nur abwarten. Und Tee trinken. Oder mit Freunden einen Aperitif. Im Angebot: Pineau des Charentes oder Weißwein aus der Region Entre-deux-mers, dazu Austern aus Marennes-Oléron, Crevettes blanches de l’Estuaire à l’Anis (weiße Garnelen aus der Flussmündung mit Anis) oder Mouclade (ein Miesmuschel-Gericht) ...

Die „sumpfigste“ Location: Aal-Angeln im Marschland von Marais-Poitevin

Im Herzen des legendären Marais Poitou, am Rande der Kanäle, in denen viele Legenden leben, lebt ein ebenso mysteriöses Fischwesen: der Aal. Die oft auch als „Wasserschlange“ bezeichneten Fische sind aus den kalten Gewässern des Westatlantiks gekommen, um ihr Leben hier im „grünen Venedig“ zu verbringen.

Aale werden im Marais traditionell „à la vermée“ gefangen, das heißt, ohne Haken und mit einem Regenschirm! Aber beachten Sie die Anweisungen des Fischereiverbandes: Auch der Aal ist eine geschützte Art!

Die „aufgeblasenste“ Location: Float-Tube-Fischen auf der Vienne

Das Angeln in der Nouvelle-Aquitaine kann auch ganz schön innovativ sein! Der beste Beweis dafür sind die Float Tubes (oder Belly-Boats), die es jetzt überall entlang der Vienne gibt. Das Prinzip dieser Rudimentär-Schlauchboote ist einfach: draufsetzen und lospaddeln. Damit schwimmen Sie quasi auf Augenhöhe mit Karpfen, Waller & Co: Wie ein Fisch im Wasser!

Mehr erfahren:

www.peche-nouvelle-aquitaine.org

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